In einer Mitteilung heißt es dort unter anderem: Was sollten „nachhaltig“ Reisende grundlegend beachten? Ganz einfach: am klimafreundlichsten ist eine Anreise mit Bus oder Bahn. Wer ein weiter entferntes Ziel wählt, für den gilt die Faustregel: Bei Flügen über 700 bis 2000 Kilometer sollte man mindestens eine Woche bleiben. Vor Ort kann der Reisende darauf achten, ein umweltfreundlich organisiertes Hotel zu wählen, regionale Produkte zu kaufen und bei seinen Aktivitäten den touristischen Fußabdruck klein zu halten.

Die MERIAN live! Reiseführer verfügen über ein eigenes Kapitel „grüner reisen“. Das soll helfen, am Urlaubsziel
„grüne“ Vorstellungen zu verwirklichen. Ein paar Beispiele: Wer nach Wien reist, kann im Null-Energie-Bilanz-Hotel Stadthalle nächtigen. Madeira-Urlauber erkunden die Hauptstadt klimafreundlich und bequem mit der Linie „Linha eco“: ein Ökobus in knallorange, der alle wichtigen Sehenswürdigkeiten abfährt. Mallorca-Reisenden empfiehlt MERIAN live!, bei „Zezo“ vorbeizuschauen. Das Restaurant bietet Küche von benachbarten Ökobauern – exklusiv, aber noch erschwinglich.

Wer nicht viel Geld ausgeben möchte, kann sich auf regionalen Märkten eindecken und picknicken. Auf Gran Canaria, einem Top-Reiseziel in diesem Herbst, locken die „mercadillos“. Hier erhält man Ware vom Erzeuger, was für alle Beteiligten Vorteile hat: Die Bauern verdienen mehr, weil die Zwischenhändler umgangen sind, und die Kunden freut’s, dass sie erstklassige, frische Lebensmittel von der Insel bekommen.

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