Der Werteverbund Die Freien Brauer diskutierte auf dem Forum Freiheit und Verantwortung in Bad Gögging zum Thema „Familienunternehmen - Auslaufmodell oder Hoffnungsträger der Wirtschaft?". Angesichts einer global zusammenwachsenden Gesellschaft wird es immer bedeutungsvoller, wertorientiert etwa auf die Folgen des Klimawandels oder auf die fehlende Verantwortung der Großkonzerne und deren Geschäftsführer zu reagieren.
Impulsvorträge, wie beispielsweise von Pastor Stefan Wolf, der in seinem Vortrag die Fragen was Menschen ausmacht und was ihr Handeln als Unternehmer bestimmt, ansprach, oder Visionär Bernd Kolb vom Club of Marrakesh, verdeutlichten die Forderungen der Gesellschafter. Im Diskussionsmittelpunkt standen die Missstände der Wirtschaft sowie Lösungsansätze, um unter anderem auf politischer Ebene, auch zukünftig den Erhalt mittelständischer Familienunternehmen zu sichern.
Doch nicht nur Die Freien Brauer sehen diesen Trend zu anhaltenden Missständen in der Wirtschaft. Auch Verbraucher sind durch das Handeln der Firmenchefs von großen Unternehmen verunsichert und fordern politische Veränderungen. 70 Prozent der Verbraucher stimmen zu, dass die Manager der Großkonzerne für ihr Verhalten durch rechtliche Konsequenzen stärker zur Verantwortung gezogen werden müssen – so eines der Ergebnisse einer Online-Erhebung, die in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelt wurden. Und: Befragten schätzt besonders, dass ein Familienunternehmer für alle Produkte, von der Herstellung bis hin zur Kommunikation, beim Wort genommen werden kann, und fordert erleichterte Bedingungen beim unternehmerischen Handeln der Familienunternehmen.
Gestützt von den Aussagen der Bevölkerung und den eindeutigen Zahlen der GfK-Studie, formulierten die Gesellschafter einen offenen Brief an die Regierung. Der Tenor der Petition geht dahin, dass Die Freien Brauer „vonseiten der Politik akuten Handlungsbedarf sehen, um als Mittelständler im Lebensmittelhandel weiterhin als Rückrat der deutschen Wirtschaft erfolgreich bestehen zu können.“
„Mehr als appellieren können wir nicht“, betont Georg Schneider abschließend, „aber wir wollen uns mit unseren Ideen einbringen!“
(bk)
Weitere Informationen:
www.die-freien-brauer.com
