Damit steht die Stadt München bundesweit an der Spitze und übernimmt eine Vorreiterrolle, was die Verpflegung von Kindergartenkindern mit biologisch einwandfreier Kost anbelangt. Bei einer von Tollwood im Rahmen des Projektes "Bio für Kinder" Ende letzten Jahres in Auftrag gegebenen emnid-Untersuchung gaben Münchner Eltern ein klares Votum zur Verpflegung in Kindergärten und Schulen ab: 83 Prozent der Eltern äußerten, dass ihnen mehr Bio- und Frischkost in der Außer-Haus-Verpflegung ihrer Kinder wichtig ist.
Dass sich das zuständige Schulreferat sowie Münchens Bürgermeisterin Christine Strobl zudem zum Ziel gesetzt haben, eine Erhöhung des Frischkostanteil auf ebenfalls 50 zu prüfen, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Derzeit werden Münchens Kindergartenkinder in städtischen Einrichtungen mit 80 Prozent Tiefkühlkost verpflegt. Eine deutliche Erhöhung des Frischkostanteils ist nicht nur im Hinblick auf die Ausbildung der Ernährungskompetenz von Kindern wichtig, auch hier ergab die emnid Untersuchung, dass sie von einem Großteil der Münchner Eltern gewünscht wird.

"Dass das Schulreferat und Bürgermeisterin Strobl die Initiative ergriffen haben, Bio- und Frischkost in Kindergärten deutlich zu erhöhen, ist eine wichtige Entscheidung für die Gesundheit der Kinder unserer Stadt, der hoffentlich auch die Schulen nachfolgen werden. Wir sind überzeugt davon, dass dieser vorbildliche Schritt Münchens in anderen Städten Nachahmer finden wird." sagt Rita Rottenwallner, Geschäftsleitung von Tollwood.