Baden-Württemberg gehöre zu den führenden Feinschmeckerregionen in Europa und beheimate die mit Abstand meisten Sterneköche. Gestützt werde die führende Rolle des Landes durch sämtliche Rankings in den wichtigen Restaurant- und Weinführern. Stets besetze Baden-Württemberg die Spitzenplätze. Dies betonten unisono die Vertragsunterzeichner.

Außerdem werde es schwerpunktmäßig darum gehen, mit Hilfe der regionalen Organisationen aus den Bereichen Tourismus, Gastronomie, Weinbau, Erzeugergemeinschaften und Produzenten das Genießerland in den Regionen des Landes mit Leben zu füllen. Schon heute könne sich das Projekt auf einige erfolgreiche regionale Initiativen stützen. Als Beispiele nannten die Minister Aktivitäten wie die in der Region Hohenlohe, wo sich Erzeuger, Gastronomen und Touristiker bereits zur „Genießerregion Hohenlohe“ zusammengeschlossen hätten, oder wie im Schwarzwald, wo mit Unterstützung der Naturparke immer mehr Initiativen zur Förderung der regionalen Produkte und Gastronomie entstünden: Von der Käseroute und den Bauern- und Genießermärkten über die Initiative "Echt Schwarzwald" bis hin zur Vereinigung der Naturparkwirte. Ein weiteres zentrales Element seien die "Schmeck den Süden" Gastronomen, ein Projekt der MBW zur Zertifizierung von Restaurants mit regionaler Speisekarte.

Das Wirtschaftsministerium hat zudem Mittel aus dem Aktionsprogramm "Zukunftsfähiger Tourismus in Baden-Württemberg" für das Projekt Genießerland zur Verfügung gestellt. Pfister kündigte an, dass die TMBW in den nächsten Wochen einen mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Ideenwettbewerb ausschreiben werde, mit dem innovative regionale Genießerland-Projekte aber auch herausragende Einzelinitiativen honoriert werden sollen.

Die Kampagne "Genießerland Baden-Württemberg" wird mit einem ausgefeilten Marketing flankiert.
Quelle: Baden-Württemberg Staatsministerium

Weitere Informationen:
www.stm.bwl.de
www.tourismus-bw.de