Ihre Gäste werden es bestimmt bestätigen – man merkt es einem Spätzle einfach an, ob es aus industrieller Fertigung stammt oder selbst gemacht ist. Für das Selbermachen gibt es bekanntlich mehrere Möglichkeiten. Susann Hartung beschreibt sie genau, die geschabten, gepressten, gespachtelten und eben die Spätzle aus dem Shaker, die eine besonders große Formenvielfalt ermöglichen: kurz, lang, rund, dick, schmal, sehr schmal, engelshaarschmal!
Der Vorteil des Shakers liegt in der Zeitersparnis. Spätzle auf klassische Art veranschlagt Susann Hartung auf 20 Minuten, der Shaker schafft’s in drei bis fünf Minuten.
Beim Lesen der Rezepte bilden sich bei allen Spätzleliebhabern die berühmten Pfützen auf der Zunge: Bärlauchspätzle, Chilispätzle, Gelbe Spätzle, Spinatspätzle, wunderbare Eintöpfe mit Spätzle (Rindfleisch-Gemüse, Erbsen, Bohneneintopf, Ratatouille, Leipziger Allerlei). Bei Pfannengerichten geht es schön international zu mit deutschem Rahmschnitzel Schweizer Leckerli, Griechischen Hirtenspätzle, Süßer Spätzleauflauf mit Rumtopffrüchten. Klar, dass auch die Allgäuer Kässpätzle dabei sind. Super: Spätzle in Orangensauce (Frankreich) und Spätzle in Mohnsauce mit Zimtpflaumen (Deutschland).
Spätzle sind übrigens auch ein tolles Essen für Vegetarier!
Susann Hartung/Hubert Hienle: Spätzle Shaker – Das Kochbuch, PB mit Klappenbroschur, 96 Seiten, ca. 30 Abbildungen, Euro 9.99, ISBN 978 3 517 08798 6, erschienen im Südwest-Verlag, Randomhouse, München.
