dagusta-Mitarbeiterin Doris Losch berichtet über wesentliche Ergebnisse der Münchner Veranstaltung.

Präsentiert von unabhängigen Experten und den Firmen Actega DS, Pano Verschluss GmbH und Reichold Feinkost (Feinkost Dittmann) wurden dabei auch innovative Compounds (PVC- und Weichmacher-freie Dichtungsmassen für Metallverschlüsse) und eine innovative Maschinen- und Verpackungstechnologie vorgestellt.

Ihre Berührung ist intensiv – Lebensmittel und Verpackung rücken sich buchstäblich auf Pelle, Folie, Dose, Glas undDeckel. Dies darf aber weder geschmackliche Folgen haben noch gesundheitliche Risiken bergen.

Ein möglicher Übergang von Stoffen aus Verpackungsmaterialien – in der Fachsprache „Migration“ genannt - auf das Lebensmittel ist nicht erwünscht. Entsprechende EU- Regeln schreiben vor, dass die Verpackung weder Geschmack, Geruch noch Zusammensetzung eines Lebensmittels beeinflussen darf. Ganz obenan steht die gesundheitliche Unbedenklichkeit.

Glas gilt als die unbedenklichste Verpackung. Häufig ist es jedoch mit Deckeln versehen,deren Dichtungen z.B. bei Dreh- und Schraubverschlüssen nach wie vor PVC und Weichmacher enthalten, die besonders bei Kontakt mit fetthaltigen Lebensmitteln wie ölhaltige Antipasti, Dressings, Mayonnaise etc. unerwünschte Wirkungen zeigen können, weil sich die Weichmacher lösen und in das Lebensmittel übergehen können. Seit 2007 hat die EU dieVerwendung bestimmter Substanzen untersagt oder beschränkt, seit 2009 gilt dies auch für Metallverschlüsse mit PVC-basierten Dichtungsmaterialien.

Auf einer Verpackungsfachkonferenz in München wurde jetzt von ACTEGA DS mit PROVALIN® die erste Alternative vorgestellt. Eine PVC-freie Verschlussdichtungsmasse für Metallverschlüsse, aus der nichts mehr migrieren kann. In Kooperation mit der Pano Verschluss GmbH und der Firma Reichold Feinkost (Feinkost Dittmann) konnten erste Produkte mit Metalldeckeln ohne PVC-Dichtung in den Handel gebracht werden.
[Doris Losch]

Weitere Informationen:
www.actega.com/ds/provalin.html