Seit dem 11. November können Winterbier-Freunde das dunkle und malzaromatische Bier auch in einem klassischen Zwei-Liter- Biersiphon mitnehmen. Da es sich um ein kellertrübes, also unfiltriertes Bier handelt, empfiehlt es sich, das Andechser Winterbier dann innerhalb von drei Tagen zu verkosten.

Für das Winterbier (Stammwürzegehalt von 12,5 Vol %) verwenden die Andechser Braumeister ausschließlich Rohstoffe aus Bayern: das dunkle Münchner Malz, den hochwertigen Hallertauer Aroma-Hopfen und frisches Brauwasser. Mit diesen Zutaten steht das Andechser Winterbier in der langen Tradition der klösterlichen Biere, die vor der Erfindung der Bierfiltration gegen Ende des 19.
Jahrhunderts vor allem dunkel und malzaromatisch, unfiltriert und kellertrüb waren.

Gebraut wird es in einem traditionellen Maischverfahren. Dabei wird ein Teil der Maische im Maischebottich mehrfach schonend erhitzt und gekocht und danach der restlichen Maische wieder zugeführt. Dieses Kochen eines Maischeteils war früher üblich und nötig, da sich aufgrund minderer Malzqualität Eiweiß, Zucker, Mineralien und Vitamine schlechter aus dem Gerstenmalz gelöst haben. Heute wird dieses Verfahren in der Klosterbrauerei dennoch angewendet, obwohl es erheblich mehr Energie und Zeit kostet.

Weitere Informationen:
www.andechs.de