Mit diesem Präparaten könne, so Edmund C. Herzog, jeder Mensch in Harmonie mit seinem Sternzeichen Krankheiten vorbeugen, für die er besonders anfällig sei und gleichzeitig seine Vitalität steigern. Die Idee dazu ereilte ihn auf einer Bergwanderung in Betrachtung des Monduntergangs. "Jahrtausende altes Wissen der Astrologie und moderne ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse" werden in einem Nahrungsergänzungsmittel umgesetzt. Der Markt dafür steht, soviel lässt sich ganz ohne Blick in die Sterne guten Gewissens behaupten, unter einem guten Stern: 1,5 Mrd. Euro sind den Bundesbürgern jährlich Vitaminpillen & Co. wert.

Kein Wunder, dass Sternekoch Alfons Schuhbeck sich ebenfalls den Sternen nicht verweigert. Der prominente Münchner Koch und begnadete Selbstdarsteller hat exklusiv für "AstroVital" für jedes Sternzeichen ein eigenes Menü entworfen und sein Lokal "Orlando" am Münchner Platzl für die Vorstellung des neuen Produkts zur Verfügung gestellt.

Übrigens: Die These der Gesundheitsvorsorge à la Zodiak basiert durchaus auf wissenschaftlicher Grundlage. Professor Peter C. Austin vom Institute for Clinical Evaluative Sciences, Toronto/Kanada, habe, so Edmund C. Herzog, erstmals Zusammenhänge von Sternzeichen und Gesundheitsproblemen erforscht.

Das Sternzeichen Krebs, unter dem die Verfasserin geboren wurde, sei beispielsweise kosmischerseits disponiert für psycho-vegetative Organschwächen und besitze eine zarte Seele. O weh! Abhilfe schaffen u.a. Melisseblätter, B-Vitamine, Kurkuma und Kürbis. Alles drin, in dem neuen Präparat, für das der Erfinder ja schließlich ein Europapatent besitzt. Na dann, guten Appetit!
[Doris Losch]

PS. Der gereichte AstroVital Cocktail, passend für alle zwölf Sternzeichen, schmeckte köstlich: Gingko, Zitronengras, Koriander, Weißer Rohrzucker, Limetten. Prost!