Dies war eine der Hauptaussagen von Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) auf dem 36. GTM Germany Travel MartTM (GTM) in Mainz.
„Europa als traditionell wichtigste Zielregion der internationalen Reiseströme wird zwar auch langfristig am Wachstum des Tourismus teilnehmen. Aber die Marktanteile der großen europäischen Reisedestinationen am globalen Reiseaufkommen werden sinken. Zugleich erwarten wir in den kommenden zehn Jahren eine deutliche Verschiebung in den Quellmärkten aus Übersee. So wird das Reiseaufkommen nach Europa aus den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) signifikant stärker wachsen als das Reiseaufkommen aus den Märkten Nordamerika und Japan nach Europa.
Zwar habe sich im vergangenen Krisenjahr sich der Deutschland-Tourismus im internationalen und im europäischen Vergleich sehr gut behaupten können, dennoch müsse man – angesichts eines schärferen Wettbewerbs „die internationale Werbung für das Reiseland Deutschland weiter intensivieren“, so Petra Hedorfer.
Die Welttourismusorganisation UNWTO berichtet für das abgelaufene Jahr insgesamt 460 Millionen Ankünfte in Europa, ein Rückgang um sechs Prozent. Damit erzielt der Kontinent weltweit einen Marktanteil von 52 Prozent.
„Deutschland ist mit seinem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis, seiner hervorragenden Infrastruktur und attraktiven touristischen Angeboten grundsätzlich für die Zukunft gerüstet“, erklärt Petra Hedorfer. „Wir sind uns aber sehr wohl bewusst, dass langfristiger Erfolg kontinuierliche, intensive und differenzierte Marktbearbeitung erfordert.“
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