Wer sich nun ins weltstädtische Getümmel begeben möchte, sollte unbedingt Unter den Linden bis hin zum Brandenburger Tor schlendern, oder sich zu einem Spaziergang zum Gendarmenmarkt mit seinen berühmten Deutschen Dom und Französischen Dom aufmachen. Fußläufig vom Maritim proArte Hotel Berlin ist beispielsweise auch die Museumsinsel mit dem Pergamonmuseum, Bode-Museum, der Alten Nationalgalerie und dem Neuen Museum (mit Büste der Nofretete) zu erreichen. Per S- oder U-Bahn geht es zum Alexanderplatz in Ostberlin. Dort überraschen den Berlin-Besucher das Rote Rathaus, der Fernsehturm sowie die kühne Beton-Architektur der 10 Meter hohen Weltuhr, Kirchen und der Neptunbrunnen. Atemberaubend sind die Hackesche Höfe, die sich - nach stimmiger Sanierung – nun attraktiv und edel als Einkaufszentrum der besonderen Art präsentieren.

Zurück zum Zoologischen Garten gelangt man schnurstracks zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Von einem Besuch im legendären Café Kranzler, das nach Totalumbau heutzutage in der ersten Etage angesiedelt ist, überrascht die Vogelperspektive auf den Kudamm, doch Nostalgiker suchen hier vergeblich die ehemalige Kaffeehauskultur und die vorzüglichen Produkte der einstigen Edelkonditorei. Versöhnlich stimmen da etwa der Gendarmenmarkt (Fassbänder und Rausch mit der längsten Pralinentheke der Welt), die Feinschmecker-Paradiese KaDeWe (6. Etage) in der Tauentzienstraße und Galeries Lafayette (Untergeschoss) in der Friedrichstraße. Gourmets finden hier kulinarische Schlemmeroasen, verführerisch bis an die Schmerzgrenzen normal gefüllter Geldbeutel.

Nicht nur für Politikinteressierte zählt das hochmoderne Reichstagsgebäude mit seinem spiralförmigen Dach zum Pflichtprogrammpunkt, sondern auch das Bundeskanzleramt an der Spree sowie das Paul-Löbe-Haus (Zentrale Besucherbetreuung der Regierung) bestechen durch ihre zeitgemäße Architektonik. Vom Hauptbahnhof zu Fuß zu erreichen.

Und schließlich sollte man bei einem Kurzaufenthalt auch einen Ausflug ins Brandenburgische einplanen. Stichworte wie Schloss Paretz, als Sommerresidenz für Kronprinz Friedrich Wilhelm und seine Gemahlin Luise von 1997 bis 1804 errichtet. Beachtenswert ist die Ausstellung „Luise. Die Kleider der Königin“ vom 31.Juli bis 31. Oktober 2010. Weiter geht’s nach Ribbeck mit Schloss Ribbeck (Museum, Wechselausstellungen, Hochzeiten) sowie nach Potsdam mit Schloss Sanssoucci von Friedrich II. und dem Holländischem Viertel.
[Brigitte Karch]

Weitere Informationen:
www.brikada.de
www.maritim.de
www.spsg.de
www.paretz-verein.de
www.ribbeck-havelland.de