32 Prozent der inländischen Bayern-Urlauber stammen aus dem Freistaat selbst. Um Missverständnissen vorzubeugen: Das sind keine Daheimgebliebenen, sondern Reisende, die in den Übernachtungszahlen der Hotellerie erfasst werden. Die zweitgrößte Gruppe der Bayern-Urlauber mit 20 Prozent stellen die Nachbarn aus Baden-Württemberg, gefolgt von den Nordrhein-Westfalen mit zwölf Prozent. Auf den hinteren Plätzen: Hessen, Thüringen (jeweils sechs Prozent) und Rheinland-Pfalz (fünf Prozent).

Doch nicht nur die Bayern lieben Urlaub in Bayern, sondern die ganze Welt. Das zeigt die Tourismus-Statistik für Januar bis Mai 2010: Die Gesamtzahl der Ankünfte stieg um 5,5 Prozent, die der Übernachtungen um 3,5 Prozent, jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In absoluten Zahlen heißt das: 9.765.772 Ankünfte und 27.101.995 Übernachtungen wurden seit Jahresbeginn in Bayern verzeichnet. Besonders erfreulich ist die Entwicklung, wenn man den Zuwachs bei den ausländischen Gäste betrachtet: Deren Ankünfte stiegen um 11,8 Prozent, ihre Übernachtungen um 10,3 Prozent. Vor allem die Gäste aus Übersee – Amerika, Asien und Australien – brachten überdurchschnittliche Zuwächse, darunter allein Afrika mit 26,1 Prozent mehr Ankünften als im Vorjahr. Die größte Gruppe nicht-europäischer Bayern-Touristen stammt aus den USA mit 412.014 Übernachtungen zwischen Januar und Mai 2010.
[by.TM]

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