Eingeladen zum Jubiläumsjahr hatten Toni Roiderer, Sprecher der Wiesn-Wirte, und die Vereinigung der Münchner Wiesn-Wirte.
Den diesjährigen Wiesn-Krug ziert das preisgekrönte Wiesn-Plakatmotiv von Nathalie Fumelli, Absolventin der städtischen Designschule München. Es zeigt einen „Wiesn-Tracht-Schnittbogen“ in leuchtendem Hellgrün verziert.
Der Wiesnkrug wurde 1978 eingeführt. Der Sammlerwert dieser jährlich herausgegebenen Krüge liegt bei schätzungsweise 2.200 Euro. Seit 1987 gibt es die Sammlerkrüge auch mit Zinndeckel. Hier hat sich der Sammlerwert vermehrt. Er liegt als Serie bei rund 1.100 Euro. Hergestellt werden die Maßkrüge von der Firma Rastal, Höhr-Grenzenhausen/Westerwald.
So hübsch und passend die junge Designerin den Oktoberfest-Maßkrug 2010 auch gestaltet hatte – so ekelerregend waren über weite Strecken die Ausführungen des bayerischen Kabarettisten Gerhard Polt. Provokant und gnadenlos-lustlos hielt er einen Monolog übers Biertrinken mit einer absolut unappetitlichen Persiflage auf verunreinigte steinerne Bierkrüge. „Unappetitlich wie Politik“ - lautete seine total überzogene kabarettistische Schlussfolgerung. So viel Meinungsfreiheit freilich „hät´s net braucht!“
Vergessen wir den Ausrutscher. Stattdessen freuen wir uns auf eine fröhlich-frische und vor allem ungetrübte Wiesn!
[Brigitte Karch]
Weitere Informationen:
www.brikada.de
www.muenchen-tourist.de
