Das Bayerische Wirtschaftsministerium und die Bayerische Architektenkammer loben 2011 erstmals den Bayerischen TourismusArchitekturPreis ‚artouro’ aus. Der Preis, der in Deutschland einmalig ist, soll architektonischen Mut und Weitsicht in der für Bayern wichtigen Leitökonomie Tourismus würdigen. „Mit ‚artouro’ wollen wir herausragende Leistungen auf dem Gebiet anerkennen und ein Anreizsignal setzen für Kooperationen zwischen Architektur und Tourismus“, betonte Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil bei der Vorstellung des Wettbewerbs auf der ITB in Berlin.
Kooperationspartner ist die Landesmarketingorganisation BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH, die mit der Marke ‚Sightsleeping’ deutschlandweit eine Vorreiterrolle bei der Vermarktung ästhetisch anspruchsvoller Hotels spielt.
Auch Lutz Heese, Präsident der Bayerischen Architektenkammer, sieht in der Verbindung von Tourismus und qualitätvoller Architektur einen Mehrwert für Städte, Kommunen und Gemeinden: „Egal, ob Hotel, Restaurant oder Freizeitanlage – wir alle möchten uns in einer Umgebung aufhalten, in der wir uns wohl fühlen. Erst recht, wenn man im Urlaub ist. Architektur spielt hierbei eine immer wichtigere Rolle.“
Der Preis richtet sich an Architekten und Bauherren von architektonisch gelungenen Bauten in Bayern, bei denen ein touristischer Nutzen vorliegt. Dies kann ein Beherbergungs- oder Gastronomiebetrieb, ein touristisches Ausflugsziel oder eine sonstige touristische Einrichtung wie beispielsweise eine Touristinfo sein. Die (Um-) Bauten müssen im Zeitraum 2006 bis 2010 fertig gestellt worden sein. Teilnahmeberechtigt sind auch Bauämter und -behörden. Die Bewerbungen werden bis zum 31. Juli 2011 entgegen genommen.
Weitere Informationen:
http://artouro.byak.de
