Nach Angaben der by.TM entfallen rund 43 Prozent der Bruttoausgaben auf das Gastgewerbe und 42 Prozent auf den Einzelhandel. Die übrigen 15 Prozent werden den Dienstleistungen, zum Beispiel Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie der Transportbranche, zugerechnet. Wesentliche Treiber für die Steigerung des Bruttoumsatzes sind gestiegene Gäste- und Übernachtungszahlen, reale Ausgabenzuwächse sowie die allgemeine Preissteigerung.

Basierend auf den Ergebnissen regionaler Studien zum ‚Wirtschaftsfaktor Tourismus’ des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr e. V. an der Universität München (dwif) war es der by.TM möglich, ein Gesamtergebnis für Bayern zu errechnen und damit konkret das Ausgabeverhalten der Gäste im Freistaat zu ermitteln.

Die Studien wurden in den Jahren 2010 und 2011 im Auftrag der vier bayerischen regionalen Tourismusverbände Allgäu/Bayerisch-Schwaben, Franken, München-Oberbayern und Ostbayern erarbeitet und basieren auf Daten aus den Jahren 2008 bis 2010. In den Berechnungen sind die Ausgaben von Übernachtungsgästen und Tagesbesuchern sowie Schätzungen der Ausgaben von Gästen, die Verwandte und Bekannte besuchen, enthalten.

„Dieses Ergebnis unterstreicht sehr eindrucksvoll die Bedeutung des Tourismus als Leitökonomie und wichtiger Wirtschaftsfaktor in Bayern“, kommentiert Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil die Zahlen.

Weitere Informationen:
www.bayern.by
www.stmwivt.bayern.de