Die stattlichen Gesamtkosten betragen knapp 32 Mio. Euro. Daran beteiligen sich das Bayerische Umweltministerium mit 400.000 Euro. Weitere 2,2 Mio. Euro kommen von der Regierung von Oberfranken und 1,2 Mio. Euro vom Bundeswirtschaftsministerium.

Innovativ ist das Gesamtkonzept des Hallenbads: Rund 65 Prozent der vom Bambados benötigten Energie sollen in einem Blockheizkraftwerk produziert werden - mit Biomasse aus der Region. Auch aus Abluft und Abwasser wird Wärme zurückgewonnen. Dank einer optimierten Gebäudehülle und neuartiger Energiesparfenster geht weit weniger Wärme verloren als bei Schwimmbädern sonst üblich.

Das Bambados benötigt im Vergleich zu einem Schwimmbad in herkömmlicher Bauweise 60 Prozent weniger Energie und verursacht rund 80 Prozent weniger Kohlendioxid-Emissionen.

Im zweijährigen Monitoring in Zusammenarbeit mit dem Passiv Haus Institut in Darmstadt sollen die Funktionsweise sowie die berechneten Parameter im Betrieb überprüft und weiter optimiert werden.

"Das Bambados in Bamberg hat Pilot- und Vorbildcharakter für den Klimaschutz. Es ist zukunftsweisend, wie auch energieintensive kommunale Einrichtungen hierzu ihren Beitrag leisten können", betont Umweltstaatssekretärin Melanie Huml heute bei der Eröffnung des neuen Hallenbads in Bamberg.

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www.stmug.bayern.de