Mit dem Zuschuss des Landes werden Messeauftritte sowie verschiedene Broschüren und Werbemaßnahmen finanziert. Wie der Wirtschaftsminister von Baden-Württemberg, Ernst Pfister, erläuterte, ist die Schweiz der stärkste Quellmarkt für den baden-württembergischen Tourismus. Es sind Messeauftritte in Bern und Zürich vorgesehen.

In Baden-Württemberg hat sich die Situation in den Heilbädern und Kurorten in den vergangenen Jahren zwar leicht gebessert, dennoch werden für 2006 wieder Übernachtungsrückgänge zwischen einem und drei Prozent verzeichnet. Diese Minuszahlen stammen überwiegend aus dem Klinikbereich (Januar bis September 2006: - 7,6 Prozent).

Wirtschaftsminister Ernst Pfister, der zugleich auch Präsident des Tourismusverbands Baden-Württemberg ist, sieht insbesondere im Bereich des Gesundheitstourismus noch ein erhebliches Potenzial an Wachstumsmöglichkeiten. "Wir setzen darauf, dass viele Gäste ihren Zweit- oder Dritturlaub im Jahr als Gesundheitsurlaub in Baden-Württemberg verbringen", so der Minister. Ein besonderes Aufgabenfeld stelle daher die Werbung für einen Gesundheitsurlaub in Baden-Württemberg bei den privat zahlenden Gästen dar.

Quelle: Wirtschaftsministerium