„Das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth ist ein Juwel und zählt zu den besterhaltenen Beispielen barocker Baukunst“, so Kunstminister Dr. Wolfgang Heubisch und Finanzminister Dr. Markus Söder. Mit dem Markgräflichen Opernhaus Bayreuth ist Deutschland mit 37 Stätten in der Welterbeliste vertreten.

Das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth wurde 1746 bis 1750 von den damals führenden Theaterarchitekten erbaut. Auftraggeber war das Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine von Brandenburg-Kulmbach. Bis heute ist das Opernhaus in seiner ursprünglichen Form erhalten. Es ist damit weltweit die einzige Stätte, an der die Kunstgattung der „Opera Seria“ als Ausdruck und Repräsentationsform des politischen Systems des Absolutismus authentisch erfahren werden kann.

In Bayern sind bisher sechs Welterbestätten (ausschließlich Kulturstätten) eingetragen:
Würzburger Residenz und Hofgarten (1981), Wallfahrtskirche "Die Wies" (1983), Altstadt von Bamberg (1993), Grenzen des Römischen Reiches: Obergermanisch-Raetischer Limes (2005), Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof (2006), Prähistorische Pfahlbauten rund um die Alpen (2011).
[Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst]

Weitere Informationen:
www.unesco.org/whc
www.unesco.de
www.stmwfk.bayern.de/Kunst/Welterbestaetten.aspx
www.bayreuth-wilhelmine.de/deutsch/opernh/index.htm