






München. - Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die Brauerei Ustersbach Adolf Schmid KG jetzt mit dem Bundesehrenpreis in Gold geehrt. Das ist die höchste Auszeichnung der deutschen Brauwirtschaft.
Das Unternehmen hatte zuvor bei der Qualitätsprüfung für Bier der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) das beste Gesamtergebnis aller Teilnehmer erzielt. Die Ustersbacher Brauerei 2021 erhielt gleich 10x die begehrte DLG-Goldmedaille für ihre Biere und auch zum bereits 28. Mal den "Preis für langjährige Produktqualität". An dem traditionsreichen Wettbewerb beteiligten sich 140 deutsche Brauereien mit rund 750 Bieren.
Der Bundesehrenpreis steht nach den Worten des DLG-Präsidenten Hubertus Paetow für eine hohe Glaubwürdigkeit und Wertschätzung der Qualitätsleistung. Wertvolle Ressourcen werden mit viel Know-how zu Produkten höchster Qualität verarbeitet. Diesem nachgewiesenen Bekenntnis zu Qualität und Genuss gelte es jetzt nachhaltig treu zu bleiben. „Denn Spitzenqualität begeistert auch in Zukunft Ihre Kunden.“
Sämtliche Rohstoffe für die Ustersbacher Biere stammen aus Bayern und die Biere werden getreu dem Bayerischen Reinheitsgebot gebraut. Daher tragen die Ustersbacher Spezialitäten auch das Siegel „Bayerisches Bier“ als geschützte geografische Angabe auf dem Etikett.
Darüber hinaus gab es DLG-Goldmedaillen für etliche flumi- und wita-Limonaden sowie das Mineralwasser Witaquelle aus dem Hause Ustersbacher.
„Qualität muss für Verbraucher mit überzeugenden Inhalten gefüllt werden, sie muss nachvollziehbar sein und ein beständiges Merkmal eines Lebensmittels", so DLG-Präsident Hubertus Paetow.
Nicht prämiert wird, was Brauereichefin Stephanie Schmid etwas bedauert, die Nachhaltigkeit der Getränkeherstellung. Da könnten die Ustersbacher zusätzlich punkten.
Denn obwohl die Ustersbacher Brauerei auf eine mehr als 400-jährige Tradition zurückblicken kann, ist sie doch keineswegs eingestaubt. Im Gegenteil: Der Einsatz modernster Technologien zur Einsparung von Energie und Wasser ermöglicht eine umweltschonende Herstellung von Bieren, Erfrischungsgetränken und Mineralwasser.
So sind nicht nur alle Dächer mit Photovoltaikelementen belegt, ein Biogasreaktor gewinnt zudem aus Reststoffen Biogas , das in ein leistungsstarkes Blockheizkraftwerk zur Stromerzeugung einspeist wird. Die Abwärme des Generators geht dann direkt an Heißwasserverbraucher wie die Flaschenreinigung in der Füllerei und die Würzekochung im Sudhaus. "Die Kreise haben sich geschlossen", wie die Brauereichefin das ausgeklügelte Energiekonzept mit dem Arbeitstitel "Der grüne Weg der gelben Marke" in einem Satz zusammenfasst.
Mit diesem "zukunftsweisenden Vorzeigeprojekt zur klimaschonenden Getränkeherstellung" , wie es die begleitenden Ingenieure formulieren, überzeugte die Familienbrauerei erst vor wenigen Monaten die Jury beim Wettbewerb TOP100 und zählt damit zu den 100 innovativsten Unternehmen Deutschlands 2021.
"Was die teils erheblichen Investitionen in moderne, umweltschonende Technologien betrifft, sind wir der Meinung, dass sich alles, was der Vermeidung von CO2 dient, vom ersten Moment an rechnet", so Josef Geh, technischer Leiter der Ustersbacher Brauerei.
Unternehmerin Stephanie Schmid abschließend zum Bundesehrenpreis: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Es ist schon etwas Besonderes, aus einem so großen Teilnehmerfeld als deutscher Meister hervorzugehen. Mein Dank geht an unser gesamtes Team."
(Quelle: DLG/ Brauerei Ustersbach)
Weitere Informationen:
www.dlg.org
www.ustersbacher.com
www.bayerisches-bier.de
www.bayerisches-bier.de/bayerische-bierkoenigin
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