[Spargel] 2 kg frischester weißer Spargel 100 g Butter Salz, Zucker

[Mandelbutter] 50 g Mandelstifte 100 g Butter

1. Spargel schälen, beginnend etwa 1/3 unter der Spargelspitze. Die Enden großzügig abschneiden. Anschließend in ein passendes Gefäß schichten und Butter dazugeben. Hochwasser mit Salz und Zucker abschmecken, leicht "überwürzen" und über den Spargel schütten, sodass er knapp bedeckt ist. Mit einem sauberen Tuch bedecken und leicht beschweren, damit der Spargel vollständig im Wasser ist.

2. Eine Minute lang richtig aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen und mindestens 30-40 Minuten am Herdrand gar ziehen lassen. Der Spargel sollte noch "Biss" haben. Nun den Spargel aus dem Sud nehmen und auf einem Tuch etwas abtropfen lassen. Auf vorgewärmten Platten anrichten.

3. Butter und Mandelstifte in einer Pfanne gleichmäßig und rasch bräunen. Wenn die gewünschte Farbe und der nussartige Duft erreicht sind, die Mandelbutter umgehend über den Spargel verteilen. Dazu kann man Kartoffeln mit Frühlingskräutern servieren, und, wenn Sie mögen, auch mit frischen Blüten garnieren.

Tipp: Spargelkochen bereitet so mancher Hausfrau/-mann Kopfzerbrechen. Zuerst muss er geschält werden, und dann wird er meist zu weich gekocht. Nun, das Schälen kann ich Ihnen nicht abnehmen, aber eine Anleitung zum Garen haben Sie jetzt und eine schmackhafte Mandelbutter noch dazu. Leider wird der Spargel zunehmend zu früh angeboten. Häufig findet man ihn schon Ende Februar auf dem Markt oder im Kühlregal. Das ist dann importierte Ware aus Spanien, Marokko oder Griechenland. Wenn es dann endlich frischen Spargel aus unseren Gefilden gibt, mag man oft keinen mehr.

[Mein Tipp:] Warten Sie den deutschen Spargel ab, die Saison dauert in der Regel von Mitte April bis genau 24. Juni (Johannitag). Die Qualität und Frische werden Sie schmecken.

Quelle: Rezept und Foto wurden mit freundlicher Genehmigung von Andreas Geitl aus seinem Kochbuch "Genial bayerisch" - Traditionelle Küche – einfach und raffiniert – entnommen. Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit dem Rosenheimer Verlag und dem Bayerischen Rundfunk.

Weitere Informationen: |www.andreasgeitl.de|

(Der Link wurde am 01.04.2007 getestet.)

Ein Beitrag aus seiner Zeit.

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