[Ente] 2,5 kg bratfertige Ente 1 gewaschener und geviertelter Apfel mit Schale 3 gewaschene und geviertelte Gemüsezwiebeln mit Schale 1/2 Orange ohne Schale Salz Pfeffer Majoran
[Orangenkruste] 50 g brauner Zucker 5 g Salz Abgeriebenes einer halben Orange
[Soße] 500 ml Geflügelgrundsoße 300 ml Rotwein Balsamico-Essig
[Zubereitung] 1. Die Ente von Flügel und Innereien befreien, waschen und trocknen. Innen und außen reichlich mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Apfelstücke und die Hälfte der Zwiebeln mit Majoran würzen und damit die Ente füllen. Nun die Ente mit der halben Orange verschließen. Die Keulen zusammenbinden. Ofen auf 190°C vorheizen.
2. Die vorbereitete Ente auf die restlichen Zwiebeln, die Flügel und die Innereien (zunächst auf die Brust und nach ca. einer Stunde auf den Rücken) legen und etwa 2,5-3 Stunden bei 190°C braten. Die Ente dann aus dem Ofen nehmen und mindestens 40 Minuten ruhen lassen.
3. Den Abrieb der halben Orange mit braunem Zucker und Salz vermengen.
4. Für die Soße den Ofen auf 240°C stellen. Während die Ente ruht, kann die Soße fertig gestellt werden. Dazu die Entenknochen in der Bratreine mit Rotwein ablöschen. Die Geflügelgrundsoße zugeben und das Ganze etwa 30 Minuten im Ofen bei 240°C auskochen. Gegebenenfalls etwas Wasser zugießen, anschließend die Soße passieren. Eventuell nochmals aufkochen, abschmecken und mit einem Schuss Balsamico-Essig verfeinern.
5. Die Ente in 4, 6 oder 8 Stücke teilen, in eine passende Reine setzen und etwas Wasser hinzugießen. Die Haut mit dem "Orangenzucker" bestreuen und bei maximaler Oberhitze im Ofen überbacken. Dazu gibt´s klassisch Blaukraut und Kartoffelknödel oder auch Feigenknödel.
[Tipp:] Eine gute Ente aus dem Tiefkühlfach ist durchaus zu empfehlen, durch die Kristallbildung beim Frosten wird das Fleisch mürber. Auf das Ruhen des Fleisches nach dem Garen sollte nicht verzichtet werden. Das Fleisch kann sich entspannen, kühlt etwas ab und Sie können es danach bequem zerlegen. Die Zeit können Sie außerdem zur Fertigstellung der Soße nutzen.
[Quelle:] Rezept und Foto wurden mit freundlicher Genehmigung von Andreas Geitl aus seinem Kochbuch "Genial bayerisch" - Traditionelle Küche – einfach und raffiniert – entnommen. Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit dem Rosenheimer Verlag und dem Bayerischen Rundfunk.
Weitere Informationen: |www.andreasgeitl.de|
(Der Link wurde am 01.12.2007 getestet.)
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