Das Bewässerungsprojekt ist eines der größten in Europa – und nördlich der Alpen einzigartig. Mit innovativer High Tech aus Israel können die Rebstöcke der 319 beteiligten Winzer über 45 Kilometer lange Leitungen und 1200 Kilometer Tropfschläuche bedarfsgerecht bewässert werden. Insbesondere in trockenen Sommermonaten soll die hohe Qualität des Weins gesichert werden.

Der Umstieg von der bisherigen großflächigen Beregnung der ganzen Weinberge auf die neue Bewässerungstechnik spart nach Angaben des Ministers die wertvolle Ressource Wasser: Obwohl die bewässerte Rebfläche am "Katzenkopf" nun mehr als verdoppelt wurde, halbiert sich der Wasserverbrauch auf rund 45 000 Kubikmeter pro Jahr.

Die Gesamtkosten des Pilotprojekts belaufen sich auf 1,55 Millionen Euro. Das Landwirtschaftsministerium fördert die Anlage, die Teil eines Flurneuordnungsverfahrens ist, mit 911.000 Euro aus EU- und Landesmitteln. Rund 600.000 Euro investierten die zusammengeschlossenen Winzer selbst, die Gemeinde Sommerach beteiligt sich mit 30.000 Euro.

Ein Beitrag aus seiner Zeit.

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