Warum studieren und nicht lesen? Weil man LEON zwar lesen kann, aber besser ist es, es zu entdecken, zu er-schmökern. Nicht-Köche haben auch ihre Freude daran, so schön ist das Retro-Design, mit dem sich die Fastfood-Rezepte schmücken.

Was ist LEON? LEON ist eine Fastfood-Vision. In London betreiben Henry Dimbleby, John Vincent und Allegra McEvedy neun preisgekrönte Filialen mit diesem Namen. 50.000 Gäste haben diese Stätten des kreativen Fastfood wöchentlich. Die erste Hälfte des Buches widmet sich den schnellen Rezepten für jede Gelegenheit vom Alltagsfrühstück bis zum Partysnack mit einer jeweiligen Zubereitungszeit von höchstens 20 Minuten.

Der zweite Teil nimmt „Langsames Fast Food“ als Motto. Die Strategie dabei ist, etwas in Ruhe vorzubereiten, um es, wenn’s pressiert, gleich genießen zu können. Schauen wir mal in das Rezeptverzeichnis: Katies schicke Zwiebelmarmelade, Leons Salz-Karamell-Bananensplit, Lamm-Aprikosen-Bällchen, Huhn mit grünen Oliven und eingelegten Zitronen, Gefülltes Picknick-Brot, Roggenbrot „The Reichstag“, Arthurs Lieblings-Wraps mit Ente und Blattsalat … Für Profis und Amateure geben die Kapitel “Liebe Deine Speisekammer“ und „Liebe Deinen Gefrierschrank“ interessante Tipps für die Bevorratung mit Basics und Alleskönnern, die in keiner Köche fehlen dürfen. [Doris Losch]

Henry Dimbleby, John Vincent, Allegra McEvedy: LEON, das Kultkochbuch: Ehrlich. Einfach. Gut., 308 Seiten, durchgehend illustriert, gebunden, Hardcover, 29.99 Euro, ISBN 978 3 8321 9368 3, erschienen im DuMont Buchverlag, Köln. "LEON" wurde zum Kochbuch des Monats vom Institut für Koch- und Lebenskunst gewählt.

Ein Beitrag aus seiner Zeit.

Dieser Text wird als Teil des Dagusta-Archivs bewahrt und nicht mehr aktualisiert. Termine, Angebote und externe Verweise können inzwischen überholt sein.