Spitzenkoch Hans Gerlach, der bereits mit Büchern wie „Kochen (fast) ohne Rezept“ und „Kochen (fast) ohne Zeit“ auf dem Kochbuchmarkt ist, kennt viele Tricks für Speisen, die richtig was hermachen, schmecken und dennoch die Kasse nicht überstrapazieren. Zwar sind die Rezepte auf die private Küche zugeschnitten, doch für Profis ist es kein Problem, sie auf die gastronomische Praxis zu übertragen.
Nun, was finden wir vor? Da wären die richtig trendigen Maultaschen mit Radieschenblätterfüllung, Sommersellerie mit glasierten Rippchen, Couscous mit geschmorten Quitten, Gemüseblätter-Tempura, um nur einige der 70 Rezepte zu nennen. Zugreifen werden hungrige Gäste bestimmt gerne, wenn ihnen zur Begrüßung Hefe-Grissini mit Zitronensalz auf den Tisch gestellt werden – sehr preiswert in der Zubereitung, aber effektvoll.
Beeindruckend sind ebenfalls „Pommes Charpentier“ mit Avocado-Dip und Joghurt… es macht doch nichts, dass sich hinter den klingenden „Pommes Charpentier“, also den Zimmermanns-Kartoffeln, einfach dicke frittierte Kartoffelschalen verbergen! Knusprig und mit Dip sind sie unwiderstehlich, nehmen wir mal an.
Man darf gespannt sein, was Hans Gerlach als nächstes einfällt – vielleicht Kochen (fast) ohne Strom oder … ohne Zutaten?
Fazit: Lassen Sie sich anregen und sparen Sie dabei! [Doris Losch]
Hans Gerlach: „Kochen (fast) ohne Geld“, 176 Seiten, Farbfotos von Barbara Bonisolli Foodfotografie, gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen, 18,7 x 24,4 cm, Euro 19.99, ISBN 978 3 442 39209 4, erschienen bei Mosaik bei Goldmann, München.
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