"Gegenüber der Vorsaison konnten alle Sparten deutlich zulegen", freut sich DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. "Damit haben die Unternehmen beste Chancen auf einen Rekordsommer 2011." Mit den guten Erwartungen geht auch mehr Beschäftigung einher. Allein im Gastgewerbe ist mit 10.000 neuen Arbeitsplätzen zu rechnen.

"Aufgrund des demografischen Wandels werden jedoch die Azubis knapp", warnt Wansleben. So konnte schon etwa jeder zweite Gastronomiebetrieb im vergangenen Jahr nicht mehr alle Ausbildungsplätze besetzen. Somit droht ein erheblicher Fachkräftemangel, der vor allem in den neuen Ländern und in tourismusintensiven Regionen zu Qualitätsproblemen führen wird.

Die DIHK-Umfrage zeigt zudem, dass höhere Einkaufspreise – gerade für Lebensmittel und Energie – und neue Belastungen wie die Flugverkehrsabgabe oder die Bettensteuer auf die Preise durchschlagen werden.

Wansleben: "Die Wirtschaft lehnt zusätzliche Abgaben wie die Bettensteuer ab, die 'on the top' zum Übernachtungspreis abgeführt werden muss". Schließlich beteilige sich ein Großteil der Betriebe bereits heute an der Tourismusförderung vor Ort, zum Beispiel über Beiträge an touristische Marketing-Organisationen, Sponsoring von Veranstaltungen oder über Fremdenverkehrsabgaben.

Weitere Informationen: www.dihk.de Thomas Renner, Telefon: 030-202308-1607, E-Mail: renner.thomas@dihk.de

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