Der Deutsche ReiseVerband (DRV) schätzt deren unmittelbaren finanziellen Schaden auf mehrere Millionen Euro. Millionen bereits getätigter Flugbuchungen von Reisemittlern und Reiseveranstaltern müssen erneut in den Reservierungssystemen – und zwar manuell – bearbeitet werden. Dadurch fallen zusätzliche Arbeitsstunden an. „Das verursacht Zusatzkosten, die bei den Unternehmen hängen bleiben und für die sie keinerlei Vergütung erhalten“, betont Otto Schweisgut, DRV-Vizepräsident und Vorsitzender des DRV-Ausschusses Flug. „Vor allem bei den knappen Gewinnmargen im Reisevertrieb sind das enorme Zusatzbelastungen für Entwicklungen, die definitiv nicht in der Verantwortung der Reiseunternehmen liegen! Wir werden die Zusatzkosten ermitteln und behalten uns vor, unsere Schadenersatzforderungen zu gegebener Zeit gegenüber der Flughafenbetreibergesellschaft geltend zu machen“, kündigt Schweisgut an.

Je nach Fluggesellschaft und Buchungssystem müssen zahlreiche Flugtickets von Reisebüro und Reiseveranstalter vollständig manuell aktualisiert werden. Eine Vielzahl von Flugbuchungen und Flugtickets für geplante Flugreisen ab 3. Juni von BER werden zwar von den Fluggesellschaften automatisch aktualisiert. Sie müssen aber von den Reisemittlern und Reiseveranstaltern gegenüber der Fluggesellschaft rückbestätigt werden. Zusätzlich müssen diese ihre Kunden entsprechend über die Änderungen informieren. (Quelle: DRV)

Weitere Informationen: www.drv.de

Ein Beitrag aus seiner Zeit.

Dieser Text wird als Teil des Dagusta-Archivs bewahrt und nicht mehr aktualisiert. Termine, Angebote und externe Verweise können inzwischen überholt sein.