Schon jetzt kurbeln Hotellerie und Gastronomie den Arbeitsmarkt kräftig an. „Das Gastgewerbe kennt faktisch fast keine Arbeitslosigkeit, zusätzlich fördern wir im hohen Maße Nachwuchskräfte“, betonte Conrad Mayer, Vorsitzender der Kreisstelle München des DEHOGA Bayern.
DEHOGA-Vizepräsidentin Angela Inselkammer setzt sich besonders für die Nachwuchsförderung ein: „Wir bieten spannende und äußerst vielfältige Berufsperspektiven inklusive Karrierechancen XXL, egal welchen Abschluss die Schülerinnen und Schüler haben.“ Die Branche sei bestens gerüstet für den anstehenden doppelten Abi-Jahrgang und ebenso für die Aussetzung der Wehrpflicht mit den entsprechenden Herausforderungen für männliche Schulabgänger. Bereits jetzt stelle die bayerische Hotellerie und Gastronomie jeden 10. Ausbildungsplatz.
Bernd Becking, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit München, konnte Erfreuliches vermelden: Die Arbeitslosenquote ist im Februar auf 4,7 Prozent gesunken, was ungewöhnlich für einen Wintermonat sei. Fast 10.000 offene Stellen sind gemeldet. Es zeichne sich eine „starke Herbstbelebung“ des Arbeitsmarktes ab. Wenn München den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 2018 erhält, werde eine Jobmaschine ohnegleichen angeworfen. Gerade auch junge Leute mit Migrationshintergrund hätten deutliche Chancen: „Die Betreuung internationaler Gäste bei Großveranstaltungen bietet gerade jungen Menschen mit Wurzeln in mehreren Kulturen große Chancen.“ Entscheidet sich das IOC für München, bleibt der Branche keine Zeit zum Überlegen: Sollen die jungen Leute bis 2018 fit sein, müssen sie spätestens 2017 fertig ausgebildet sein.
Mit enormen Impulsen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft von Tourismus über Handel bis zum Bausektor rechnet auch Klaus Gröbner von der Bewerbungsgesellschaft München 2018. „ Wir freuen uns sehr, dass die Agentur für Arbeit und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband schon heute Überlegungen anstellen, wie aus den Impulsen der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 nachhaltige Fortschritte in den Dienstleistungsbranchen erwachsen, zum Beispiel für Aus- und Weiterbildung.“ [Doris Losch]
Weitere Informationen: www.dehoga-bayern.de www.die-freundlichen-spiele.de
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