Konditormeister Franz Wenninger hat seinen Arbeitsplatz - von der Backstube in seinem Café Kreuzer in Landshut – vorübergehend nach München verlegt. Dort können ihn die Messebesucher noch bis 10. Dezember 2006 in der Gläsernen Backstube der bayerischen Konditoreninnung beim Backen edler Baumkuchen zuschauen.

Der Baumkuchen-Spezialist Wenninger produzierte bislang etwa 50 Stück des "Königlichen Gebäcks", das in Ringe oder dünne Scheiben geschnitten, serviert wird. "Heuer sind beim Messepublikum allerdings Baumkuchenspitzen der Nachfragerenner", weiß er zu berichten und ergänzt, dass die Produktion dieses hochwertigen Konditorenerzeugnisses sehr aufwändig ist. So werden unglasierte Baumkuchenringe in kleine trapezförmige Stücke geschnitten und – wie bei der Pralinenherstellung – mit 32 Grad C erhitzter Kuvertüre überzogen. "Aus einem Baumkuchen von etwa 1 Meter Länge erhält man rund 360 Baumkuchenspitzen", erläutert der engagierte Konditormeister.

Ein Beitrag aus seiner Zeit.

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