Ein umgebauter, nach modernen Gesichtspunkten gestalteter Verkaufsbereich, sowie die Einführung einer exklusiven Schokoladenserie – dies waren für Familie Dichtl ausreichende Gründe, das Augsburger Publikum zur Premiere in die Maximilianstraße 18 zu bitten. Zum Auftakt der musikalisch-kulinarischen geprägten Veranstaltung zollte Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl dem traditionsbewussten Familienunternehmen „Respekt und Anerkennung“ für deren mehr als sieben Jahrzehnten währendes Engagement.
Tochter Susanne Dichtl-Krachenfels, die sich zusammen mit Ehemann Georg Krachenfels anschickt, in der 3. Generation den elterlichen Betrieb weiterzuführen, betonte mit liebevollem Blick auf ihre Eltern, Hannelore und Werner Dichtl: „Man muss vom Alten lernen, um Neues zu machen.“ Zudem dankte sie allen, insbesondere, den langjährig im Unternehmen tätigen Mitarbeitern, für deren Engagement; denn nur mit gemeinsamer Begeisterung und Motivation lassen lassen sich nachhaltig Erfolge erzielen.
Dass dieser Wunsch zielsicher realisiert wird, beweisen die prägnant umgesetzten „Musts“ einer zeitgemäßen Marketingstrategie. Dabei gelingt es der jungen Dichtl-Generation bewährte Tradition mit den aktuellen Anforderungen an wirtschaftliche Gegebenheiten harmonisch in Einklang zu bringen. So wurde der Verkaufsbereich in der Maximilianstraße nach modernen Vorgaben umgebaut. Entstanden ist ein heller Laden mit einer an Kunstausstellungen erinnernder Warenpräsentation: hochwertig, jedoch ohne übertriebene Eleganz in puristischer Anmutung und belebender Leuchtkraft. Blickfang ist die gut temperierte Glasvitrine, in der Pralinen, die wie alle Dichtl-Produkte handgefertigt sind, wie kostbare Schmuckstücke achtungsgebietend präsentiert werden. Die weitläufigen Regale erweisen sich als ideale Präsentationsflächen für die noblen Dichtl-Produkte. Als gewollter Kontrast: der unverändert gemütlich-behäbige Kaffeehaus-Bereich. Mit dieser baulichen Akzentuierung lassen sich junge und neue Zielgruppen ins Geschäft hineinziehen, ohne das bewährte Traditionspublikum zu düpieren.
Ein Weiteres: Qualitätsprodukte herzustellen, ist heutzutage für Confiserien/Chocolaterien eine Selbstverständlichkeit, die keiner Diskussion bedarf. Doch - wie sich vom Wettbewerb – sei es der Industrie (mit ihren durchaus hochwertigen Produkten) oder von Mitwettbewerbern des Konditorenhandwerks mit ihren handgefertigten Qualitätsprodukten - überzeugend abheben? Die Marketingidee dazu lautet: mit Spitzenprodukten Emotionen hervorrufen, unvergleichliche Genussmomente schaffen und für stimmungsvolle Kaffeehaus-Erlebnisse sorgen!
Dies ist der jungen Dichtl-Familie mit Einführung der exklusiv-Serie, einer Schokolade der Extraklasse, überzeugend gelungen. Unter dem Editionsbegriff „exklusiv No.1“ (72 Prozent Kakaoanteil) und „exklusiv No. 2“ (70 Prozent Kakaoanteil) brachte der Chocolatier Dichtl zwei Nobelschokoladen in eleganter schwarzer Verpackung mit weißem Schriftzug und goldenem Logo, heraus. Ohne dabei zu vergessen, die (fürs erfolgreiche Marketing so wichtigen) Geschichten rund um die Entstehung gleich mit zu liefern. So entstand die „exklusiv No.1“ im Rahmen einer Südamerikareise und unverhoffter Gastfreundschaft einer Kakaoplantagen-Familie und „exklusiv“ No.2 verdankt ihre Geburtsstunde einem Aufenthalt des Ehepaars Dichtl-Krachenfels in Paris. Dort, bei einem bekannten Lieferanten, stellte man die zweite Dichtl-Exklusiv-Schokolade zusammen.
Doch damit noch nicht genug: die Dichtls sind so klug, ihre Exklusiv-Schokoladen in Genuss-Kombination mit zwei Rotweinen aus Chile (sind ebenfalls im Geschäft erhältlich) zu kombinieren. Damit folgen sie einer weiteren Marketingidee, adäquate Produktgruppen harmonisch mit einander zu kombinieren und im edlen Ambiente zu offerieren. Und natürlich kann man das alles in einer eigens erstellten Edelbroschüre nachlesen! Bei Kaffee und Kuchen in den Dichtl-Konditoreien – das Stammhaus befindet sich in der Augsburger Schrannenstraße – oder aber Daheim, und zwar auch via Online-Bestellung, beim Genießen der Dichtl-Spitzenschokoladen – und einem Gläschen Rotwein, versteht sich!
Übrigens, „exklusiv Nr. 3“ und „exklusiv Nr. 4“ konkretisieren sich bereits in der Dichtl-Ideenschmiede. Man darf neugierig und gespannt bleiben! Auch das gehört zum wohlverstandenen Marketing! [Brigitte Karch]
Weitere Informationen: www.dichtl.de
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